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Duales Ausbildungssystem kontra Schulische Ausbildung



Die meisten Ausbildungsberufe finden im dualen System statt, da heißt der Auszubildende ist über einen gewissen Zeitraum im Betrieb, dann wieder für einen gewissen Zeitraum in der Berufsschule im Blockunterricht. Es gibt auch Ausbildungsberufe, an denen pro Woche an einem Tag der Berufsschulunterricht stattfindet. Diese Methode der Ausbildung hat sich bewährt. Im Betrieb lernen die Auszubildenden die praktischen Inhalte der Ausbildung, in der Schule konzentriert man sich auf die theoretischen Inhalte.

Es gibt allerdings Ausbildungen, die rein schulisch stattfinden. Der Heilpraktiker beispielsweise erhält seine Ausbildung durch die Heilpraktikerschule. Doch ganz ohne praktische Erfahrung geht es nun einmal nicht, obwohl die Ausbildung zum Heilpraktiker hoch qualifiziert ist und sehr große Ansprüche an die Teilnehmer stellt. Aus diesem Grund müssen diverse Praktika absolviert werden. Der Ausbilder ist jedoch die Schule und es gibt keinen Ausbildungsbetrieb.

Welches System besser oder schlechter ist, darüber könnte man streiten. Zweifelsohne ist es beispielsweise bei der Ausbildung zum Heilpraktiker so, dass unglaublich viel theoretisches Wissen erlernt werden muss. Die Praxis funktioniert nur dann, wenn die Theorie sitzt – und diese ist sehr umfangreich, also muss hier viel mehr Zeit in die Theorie investiert werden.

Schulische oder Betriebliche Ausbildung ist also eine Frage der Theoriemenge, die erlernt werden muss. In Ausbildungsberufen, die im dualen System unterrichtet werden, braucht man beides gleichermaßen: Theorie und Praxis.