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Fragen zum Ausbildungsvertrag



Wenn junge Menschen erwachsen werden, gelten neue Regeln. Kinder können ihre Eltern fragen und Eltern tragen die Verantwortung für ihre Kinder. Aber plötzlich ist das anders. Plötzlich ist ein junger Mensch, der eine Ausbildung machen möchte, einer von zwei Vertragspartnern. Der künftige Vorgesetzte ist dem Auszubildenden gegenüber absolut im Vorteil, denn er kennt sich aus, hat bereits genügend Erfahrungen gesammelt.

Ein junger Mensch hingegen, der zum ersten Mal in seinem Leben einen Vertrag unterschreibt, kann vieles nicht einschätzen, weiß über viele Dinge nicht Bescheid und muss erst einmal verstehen, was er da unterschreiben soll. Schließlich wird dieser Vertrag seine nächsten Jahre beeinflussen.

Grundsätzlich sollte man Fragen sofort stellen. In den wenigsten Fällen bekommt man als Auszubildender den Ausbildungsvertrag nach Hause geschickt, sondern unterschreibt diesen in der Firma persönlich. Tauchen zu diesem Zeitpunkt bereits Fragen auf, sollte man diese erst einmal klären – jedenfalls dann, wenn diese Fragen sich in vernünftigem Rahmen bewegen. Einen Schnellkurs in Vertragsrecht wird ein Chef aus Zeitgründen niemandem geben können.

Auszubildende, die weiterführende Fragen haben, sollten sich notfalls im Internet schlau machen und in entsprechenden Foren ihre Fragen stellen. Es gibt Fachforen für Auszubildende aller Berufe, in denen Fachleute gerne die Fragen zum Ausbildungsvertrag beantworten.