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Ausbildungsvertrag Muster



Ein Ausbildungsvertrag ist nicht irgendein Vertrag, in dem es keine großartigen Verluste für einen der Vertragspartner gibt, wenn im Vertrag etwas nicht stimmt, ganz im Gegenteil: ein Ausbildungsvertrag bedeutet für zwei oder drei Jahre – je nachdem, wie lange die Ausbildung dauert – eine Verpflichtung für beide Seiten.

Da man davon ausgehen kann, dass bei einem Ausbildungsvertrag mindestens eine von beiden Seiten wenig Erfahrungen mit Arbeitsverträgen oder sonstigen Verträgen hat, muss gewährleistet sein, dass ein solcher Vertrag rechtlich einwandfrei gestaltet ist. Auf keinen Fall darf die Unwissenheit und Unerfahrenheit eines Auszubildenden ausgenutzt werden.

Wer als Ausbilder einen Ausbildungsvertrag selbst aufsetzt, läuft schnell Gefahr, dass der Vertrag nicht hieb – und stichfest ist, dass er in bestimmten Punkten vielleicht sogar gegen geltendes Recht verstößt. Auszubildende unterliegen ganz besonders intensiven Gesetzen zum Schutz der körperlichen und geistigen Gesundheit und Ausbilder haben einem Auszubildenden gegenüber eine ganz besonders hohe Sorgfaltspflicht.

Möchte man also sicher gehen, dass ein Ausbildungsvertrag rechtlich wirklich in Ordnung ist, sollte man auf einen bereits bestehenden Vertrag zurückgreifen, einen der bereits auf alle rechtlichen Gegebenheiten überprüft ist. Solche einwandfreien Verträge kann man bei den Handwerkskammern erhalten, diese sind dann speziell auf Handwerksberufe zugeschnitten. Auch die Industrie- und Handelskammern bieten eigens entwickelte Musterverträge an.

Es gibt aber noch zahlreiche andere Anbieter. Es ist immer besser, einen Ausbildungsvertrag per Download als Muster herunterzuladen, um den richtigen Vordruck zu erhalten, als selbst ohne rechtliches Hintergrundwissen einen Vertrag zu gestalten.