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Ausbildung verkürzen



Grundsätzlich besteht immer die Möglichkeit, die Ausbildungszeit zu verkürzen, hierfür müssen allerdings bestimmte Anforderungen erfüllt werden. Ganz einfach gesagt, genügt es bereits, wenn der Notendurchschnitt in der Berufsschule bei unter 2,5 liegt.

Allerdings muss man hierbei bedenken, dass eine Ausbildung in einzelne Ausbildungsabschnitte gegliedert ist. Das bedeutet, der Lehrstoff ist grob in einzelne Jahre unterteilt: im ersten Jahr werden die Grundkenntnisse erworben, im zweiten Jahr gibt es einen bestimmten Plan, welche Ausbildungsziele erreicht werden müssen und gleiches gilt auch für das dritte Ausbildungsjahr. Die Ausbildungsziele müssen in der Theorie – also der rein schulischen Leistung – aber auch in der Praxis erreicht worden sein.

Wer also seine Ausbildung verkürzen möchte, wird zumindest bezüglich des theoretischen Stoffs keine anderer Möglichkeit haben, als im Voraus zu lernen. Es muss einfach sichergestellt sein, dass alle für die Ausbildung notwendigen, theoretischen Kenntnisse erworben wurden. Gleiches gilt allerdings auch für die praktische Ausbildung. Wer seine Ausbildung verkürzen möchte, sollte dies also mit seinem Ausbilder besprechen und genau den Lehrstoff durchgehen. Eventuelle Lücken können so vielleicht doch noch geschlossen werden. Ein Auszubildender kann schwer einschätzen, welche Aufgaben in der Prüfung auf ihn zukommen und es wäre schade, wenn die Prüfung dann mit einer schlechten Note bestanden wird – oder am Ende gar nicht – nur weil man die Ausbildung vorzeitig abschließen wollte.

Eine verkürzte Ausbildung sollte von daher gut überlegt sein, denn alleine das Wissen um einen sehr guten Notendurchschnitt genügt leider nicht.