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Ausbildung der Ausbilder



Woher nehmen eigentlich die Ausbildung ihre Fähigkeiten, Azubis auszubilden? Das wird sich schon so mancher Auszubildende gefragt haben. Denn der Abschluss in einem anerkannten Lehrberuf ist noch lange keine Qualifikation um ausbilden zu dürfen. Wer ausbilden möchte, muss sich nicht nur mit den rechtlichen Gegebenheiten auskennen, sondern auch lernen, wie man mit jungen Menschen umgeht, sie motiviert und wie man ihnen am besten Aufgaben zuweist und erklärt.

Man nennt dies „Arbeitspädagogik“.

Die Ausbilder werden unter anderem und übrigens vorwiegend bei den Industrie- und Handelskammern ausgebildet. Die IHK bietet hierbei Kurse an, die ideal sind für Beschäftigte im gewerblich-technischen Bereich, für kaufm. Angestellte, Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes Landwirtschaftler, der Hauswirtschaft oder im Bergwesen, aber auch für Selbstständige aus allen Branchen, die in ihrem Betrieb ausbilden wollen.

In diesem Kurs werden alle Kenntnisse vermittelt, die ein Ausbilder haben muss, wenn er junge Menschen ausbilden möchte. Die Prüfungsvorbereitungen für die Abschlussprüfungen sind sehr gründlich und sämtliche Lehrgangsinhalte sind einheitlich geregelt und entsprechen dem Stoffplan der Industrie- und Handelskammern. Nach dieser Ausbildung zum Ausbilder und der bestandenen Prüfung am Ende des Kurses eröffnen sich für die Teilnehmer neue Perspektiven. Mit diesem Kurs qualifiziert man sich sogar als Ausbildungsleiter, dem der gesamte Ausbildungsbereich unterstellt ist.