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MTA Ausbildung



Hinter der Berufsbezeichnung MTA verbergen sich medizinisch technische Assistenten. Sie führen in eigener Verantwortung medizinisch technische Untersuchungen aus und handeln damit nach Anweisungen von Ärzten, Tierärzten oder Zahnärzten. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen dienen der Diagnostik und der Beurteilung des Krankheitsverlaufs.

Ein MTA arbeitet in der klinischen Chemie, in der Mikrobiologie, in der Hämatologie und der Histologie. In der Forschung bei Pharmakonzernen oder gar in der Gerichtsmedizin finden sie weitere Aufgabengebiete, die durchaus interessant und spannend sind, wenn man sich für mikrobiologische Vorgänge interessiert. Pharmakonzerne setzen MTAs gerne als Pharmavertreter ein und somit bilden diese die Schnittstelle zwischen den Ärzten und den Unternehmen der Pharmaindustrie. Auch in der Diagnostikberatung für Untersuchungsgeräte und Labors finden MTAs interessante Tätigkeitsfelder.

Inzwischen kann man sich als MTA auch freiberuflich niederlassen.

Die Voraussetzung für diesen Beruf sind mindestens ein erfolgreicher Realschulabschluss, aber mit Abitur hat man bessere Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Die Ausbildung ist naturwissenschaftlich ausgerichtet und von daher sind die Noten in Mathematik, Biologie, Chemie und Physik äußerst wichtig. Die gesundheitliche Eignung für diesen Beruf muss ärztlich bestätigt werden und das polizeiliche Führungszeugnis muss einwandfrei sein.

Die Ausbildung dauert drei Jahre und teilt sich in praktischen und theoretischen Unterricht auf, praktische Ausbildung und ein mehrwöchiges Praktikum in der Krankenpflege.