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Mechatroniker Ausbildung



Der Beruf des Mechatronikers setzt sich aus drei Berufen zusammen: dem Mechaniker, dem Elektroniker und dem Informatiker. Dieser Ausbildungsberuf wurde als anerkannter Beruf im Jahre 1996 beschlossen und die Ausbildungsverordnung hierfür trat 1998 in Kraft. Bei Unternehmen, aber auch bei Jugendlichen auf Ausbildungsplatzsuche wurde dieser Beruf sehr gut angenommen, denn er spiegelt die Wirklichkeit in den Betrieben wieder. Fertigung, Montage, Wartung und Instandhaltung von Anlagen und Maschinen erfordern nun mal eine komplexe Ausbildung und keine einzelnen Berufsgruppen, die getrennt voneinander daran arbeiten müssten.

Mechatroniker finden ihren Einsatz im Maschinen- und Anlagenbau, aber auch in der Elektrotechnik, in der Elektronikindustrie, im Automobilbau und in der Energieversorgung. Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre und findet im dualen System statt, also Berufsschule und Ausbildungsplatz. Bevorzugt werden Realschüler und Abiturienten. Die Kenntnisse in Mathematik und Physik sollten sehr gut sein und die persönlichen Interessen sollten durchaus im technischen Bereich liegen.

Wer Abitur hat, kann die Ausbildung zum Mechatroniker sehr gut als Einstieg nutzen und später noch das Studium des Ingenieurs anhängen. Aber auch wer nicht anschließend noch ein Studium absolvieren möchte, wird im Laufe seines Berufslebens zahlreiche Fortbildungsmöglichkeiten erhalten und bei entsprechendem Einsatz ist eine stabile Karriere mit vielfältigen Aufstiegsmöglichkeiten innerhalb dieses Berufs sehr wahrscheinlich. Der Beruf des Mechatronikers ist vielfältig und sehr gefragt in der Industrie.