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Ausbildung als Tierpfleger



Der Beruf des Tierpflegers erfordert eine Menge Idealismus, die Bereitschaft hart zu arbeiten und vor allem auch Schichtdienst zu leisten, und das über sieben Tage die Woche verteilt. Tierpfleger arbeiten vorwiegend in öffentlichen Zoos und die Tiere müssen rund um die Uhr versorgt werden.

Voraussetzung für die dreijährige Ausbildung ist mindestens der Hauptschulabschluss und ein mehrwöchiges Praktikum in einer Einrichtung in der Tiere gepflegt werden. Interesse und Verständnis für Tiere und die Natur im Allgemeinen ist ebenso notwendig wie eine gute Beobachtungsgabe, denn die Kommunikation mit den Tieren, die ja nun mal nicht in freier Natur existieren, sondern unter von uns Menschen geschaffenen Bedingungen. Sie äußern sich nicht zu ihren Beschwerden und Bedürfnissen, diese müssen von einem guten Pfleger erkannt werden. Auch muss man sich bewusst machen, dass man es als Tierpfleger nicht nur mit Streicheltieren zu tun hat. Insekten, Schlangen und auch wirklich gefährliche Tiere müssen versorgt und betreut werden.

Wer diesen Beruf anstrebt, sollte sich im Klaren darüber sein, dass er auch Tiere sterben sehen wird, teilweise der Tod von Tieren bewusst herbeigeführt werden muss, und der Arbeitsalltag vorwiegend mit Säuberungsarbeiten angefüllt ist.

Es handelt sich hier um einen anerkannten Ausbildungsberuf, dessen dreijährige Ausbildung in praktische Blöcke, aber auch in theoretischen Unterricht an einer Berufsschule gegliedert ist, also auch hier wird das duale System angewendet. Im Vordergrund der Ausbildung steht die artgerechte Haltung der Tiere. Die Ausbildung wird mit einer praktischen und einer theoretischen Prüfung abgeschlossen. Mit Weiterbildungen kann man sich auf spezielle Tierarten spezialisieren.

Die Möglichkeiten einen Ausbildungsplatz zu finden, stehen ganz gut, denn jeder Zoo bildet jährlich eine bestimmte Anzahl von Auszubildenden aus.