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Ausbildung zum Masseur



Massagen sind wohltuend und entspannend, dienen aber nicht nur der Entspannung, sondern vor allem der Lockerung von schmerzhaften Verspannungen, die auf Dauer zu Schonhaltungen und weiteren Problemen führen. Da man hierbei auch viel falsch machen kann, ist der Beruf des Masseurs ein anerkannter Ausbildungsberuf, in dem fundierte Kenntnisse über den Bewegungsapparat, die Muskulatur, das zentrale Nervensystem und das Lymphsystem erworben werden.

Die medizinischen Kenntnisse die hier Ausbildungsbestandteil sind, sollte man nicht unterschätzen, sie sind sehr umfangreichund fundiert. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Voraussetzung ist der mittlere Bildungsabschluss und ein Mindestalter von 17 Jahren. In Deutschland gibt es über 250 Lehranstalten in welchen diese Ausbildung absolviert werden kann. Der Ausbildungsbeginn richtet sich nach der ausbildenden Lehranstalt.

Die Ausbildung gliedert sich in einen praktischen Teil und einen theoretischen Teil. Der Abschluss nach Beendigung der Ausbildung ist staatlich anerkannt. Wichtige Grundlagen wie Anatomie, Physiologie, Krankheitslehre, Psychologie, Pädagogik und Soziologie, aber auch Physik, Biomechanik und Hygiene sind Bestandteile der Ausbildung. Während der Ausbildung müssen Praktika absolviert werden in der Orthopädie, der Chirurgie, der Pädiatrie, der inneren Medizin, der Neurologie, der Psychiatrie und der Gynäkologie.

Zahlreiche zusätzliche Kurse , die nach der Ausbildung absolviert werden können, garantieren ein breites Beschäftigungsfeld. Masseure können in Wellnesseinrichtungen arbeiten, aber auch in Krankenhäusern und Kureinrichtungen. Eine weitere Möglichkeit bietet die Freiberuflichkeit.