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Ausbildung zur Kosmetikerin



Für viele junge Mädchen und Frauen ist der Beruf der Kosmetikerin ein absoluter Traumberuf. Kein Wunder! Frauen beschäftigen sich nun einmal gerne mit Kosmetik, Beautythemen und allem was damit zu tun hat. Zu den hauptsächlichen Tätigkeitsfeldern der Kosmetikerin gehört die Pflege von Haut und Haaren ihrer Kunden, die inzwischen auch zum großen Teil männlich sind. Auch die Pflege von Füßen und Händen, sogar kosmetische Massagen können angeboten werden, diese Tätigkeitsfelder müssen jedoch in Zusatzkursen separat erlernt werden. Kosmetikerinnen behandeln ihre Kunden nicht nur kosmetisch, sondern führen auch Beratungsgespräche durch.

Schwerwiegende Hautprobleme kann die Kosmetikerin nicht behandeln – diese gehören eindeutig in die Hände eines Hautarztes. Die Ausbildung ist bundesweit nicht einheitlich geregelt. Mindestens der Hauptschulabschluss sollte vorhanden sein und der Azubi sollte sich für Schönheitsthemen und Wellness interessieren. Man kann sich an einer privaten Kosmetikerschule oder an einer Berufsfachschule ausbilden lassen, aber es gibt auch die Möglichkeit einer Ausbildung im dualen System, also Betrieb und parallel der Besucht der Berufsschule. In diesem Fall dauert die Ausbildung drei Jahre. Die Ausbildung an privaten Instituten dauert meist nur wenige Monate, aber auch hier manchmal drei Jahre.

Da in diesem Beruf der Umgang mit Menschen Alltag ist, muss eine Kosmetikerin eine offene Persönlichkeit haben, kommunikationsfähig sein und über Einfühlungsvermögen verfügen. Eine Kosmetikerin kann sich selbstständig machen oder in einem Kosmetikstudio als Angestellte arbeiten, aber auch in Wellness-Einrichtungen. Sehr sinnvoll ist die Ausbildung zur Kosmetikerin im Anschluss an eine Friseurlehre.