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Ausbildung zur Hebamme



Wer eine Ausbildung zur Hebamme machen möchte, entscheidet sich hier für einen interessanten, wunderschönen und wichtigen Beruf. Denn was gibt es schöneres, als neues Leben auf die Welt zu bringen?

Die Ausbildung dauert drei Jahre und findet zumeist in Krankenhäusern statt, welchen eine Hebammenschule angegliedert ist. Während dieser Zeit wird in einem Zeitraum von mehreren Wochen aktiv im Kreißsaal, auf der Wöchnerinnen-Station und im OP gearbeitet. Dann beginnt ein theoretischer Block, der auch mehrere Wochen dauert. Theorie und Praxis wechseln sich in regelmäßigen Abständen ab. Während der Ausbildung kann auch ein mehrwöchiges Externat bei einer freiberuflichen Hebamme absolviert werden, denn Hebammen arbeiten auch freiberuflich und betreuen Hausgeburten oder Wöchnerinnen, die zwar im Krankenhaus entbunden haben, sich aber Betreuung wünschen.

In Deutschland gibt es insgesamt etwa 54 Schulen, an welchen die Ausbildung absolviert werden kann. Die praktische Arbeit beinhaltet Schichtdienst, auch während der Ausbildung, dies sollte berücksichtigt werden: Frühdienst, Spätdienst, Nachtdienst.

Aufstiegsmöglichkeiten sind in diesem Beruf höchstens die Weiterbildung zur Ausbilderin der Hebammen oder aber eben der Weg in die Selbstständigkeit. Ausgebildete, freiberufliche Hebammen dürfen mit den Krankenkassen abrechnen und in Zeiten wie heute, in denen die Menschen immer öfter nach althergebrachten Alternativen suchen, sind auch Hebammen die freiberuflich arbeiten, voll beschäftigt.

Dieser Beruf erfordert ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein, an Eigenständigkeit, an Idealismus. Wer in diesem Beruf arbeitet, sollte über eine freundliche, ruhige Art verfügen, Liebe zum Menschen und vor allem in der Lage sein, sich in Menschen hineinzuversetzen. Berührungsängste sind hier absolut fehl am Platz. Ein wunderbarer Beruf, der sehr viel Freude bringen kann.