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Ausbildung zum Erzieher



Der Beruf des Erziehers ist aus mehreren eigenständigen Berufen entstanden. Die heutige Ausbildung der Erzieher mit all ihren Inhalten befähigt einen Erzieher, in jedem Bundesland in Deutschland als sozialpädagogische Fachkraft zu arbeiten, und dies in vielen Bereichen.

Erzieher arbeiten überwiegend in Kindertagesstätten, in Heimeinrichtungen für Jugendlichen oder sonstigen Arten des betreuten Wohnenes, aber sie betreuen auch die Freizeitangebote von Städten, Kirchen und Gemeinden. Um diese Ausbildung absolvieren zu können, benötigt man einen mittleren Bildungsabschluss und eine berufsvorpraktische Vorbildung – diese können vom einjährigen Vorpraktikum bis hin zu einer sozialpädagogischen Ausbildung reichen. Die Ausbildung an den Fachschulen für Sozialpädagogik dauert in der Regel drei Jahre. Sei gliedert sich in theoretischen, aber auch praktischen Unterricht. In der Theorie werden 13 Fächer unterrichtet. Im dritten Ausbildungsjahr wird ein einjähriges Berufspraktikum absolviert und von der Fachschule im Blockunterricht begleitet.

Diese Ausbildung endet mit einer größeren Abschlussarbeit und einer Prüfung, bei der man dann die staatliche Anerkennung erhält. Obwohl dieser Abschluss deutschlandweit und bundeslandunabhängig anerkannt ist, unterscheiden sich die Ausbildungsinhalte in den einzelnen Bundesländern voneinander.

Derzeit wird an einem Modell gearbeitet, das die Ausbildung für das gesamte Deutschland vereinheitlichen soll. Auch soll die Ausbildung allgemeiner gestaltet werden, denn sie wird als zu spezialisiert angesehen – angesichts der derzeitigen Arbeitsmarktlage als zu unflexibel.