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Ausbildung zum Altenpfleger



Die Ausbildung zum Altenpfleger oder zur Altenpflegerin dauerte bis vor wenigen Jahren noch zwei Jahre, wurde inzwischen aber auf drei Jahre angehoben, da die Anforderungen doch in enormen Maß gestiegen sind. Die Menschen werden inzwischen älter, auch hat sich die Altenpflege stark weiter entwickelt.

Während vor zwei Jahrzehnten noch die deutschen Altenheime eher an eine Art „Aufbewahrung“ der Senioren erinnert haben, so gibt man sich in der heutigen Zeit doch deutlich mehr Mühe. Es geht schon lange nicht mehr um die reine Versorgung der alten Menschen durch Pflege und Medikamente, sondern durchaus um intensive Beschäftigung mit den einzelnen Bewohnern, Berücksichtigung psychosozialer Bedürfnisse und Erfordernissen. Der Beruf des Altenpflegers ist nicht mit dem Krankenpfleger zu vergleichen, auch wenn es sich bei beiden Berufen um einen medizinischen Beruf handelt, der stationär stattfindet.

Der Altenpfleger erwirbt während der Ausbildung allgemeine krankenpflegerische Kenntnisse und Kenntnisse in Anatomie und Medikamentenkunde, jedoch sind die Ausbildungsinhalte sehr stark auf die Pflege und Betreuung alter Menschen ausgerichtet. Die Ausbildung endet mit dem Staatsexamen, für das eine schriftliche und eine praktische Prüfung abgelegt werden muss.

Altenpfleger tragen ein hohes Maß an Verantwortung, denn sie arbeiten während ihrer Schicht meist mit Pflegehelfern zusammen, die den Altenpflegern unterstellt sind. Gewisse pflegerische Tätigkeiten und die Vergabe von Medikamenten dürfen nur mit Staatsexamen ausgeführt werden. Der Altenpfleger trägt somit die Verantwortung für alles, was in seiner Schicht passiert ist.